Keine Fahrten des Geschichtsvereins

Die im Fahrtenprogramm für dieses Jahr geplante Tagesfahrt nach Weimar im Monat September und der für Januar 2021 vorgesehene Besuch in der Jugendstil-Ausstellung in Wiesbaden werden nicht stattfinden.

Das geben Evelin Vollmer und Marion Bartels vom Einbecker Geschichtsverein bekannt. Ob die Weihnachtsfahrt, geplant für Freitag, 4. Dezember nach Celle, mit Schlossbesichtigung und »Advent im Landgestüt« stattfinden kann, ist noch offen. Diese Fahrt sei noch in der Planung, erklären die Zwei.

Zeitreise mit Jubiläumsband des Geschichtsvereins

„Wir hoffen, das Buch findet geneigte Leser“: Susanne Gerdes und Willi Hoppe freuen sich, das fertige Werk »125 Einbecker Jahre, Geschichte(n) von 1895 bis 2020« zum Jubiläum zu präsentieren. Foto: Ehrenheim-Schmidt

Das Aulafenster der Goetheschule stammt von Franz Lauterbach und seiner Kunstglas-Werkstätte aus Hannover und das Geld dafür wurde bei einstigen Schülern gesammelt – Ach ja! Am Bürgermeisterwall existiert in einer Außengartenmauer ein in Stein gehauenes Beil – Weshalb? Das Kreishaus hatte einen dreistöckigen Vorgängerbau, der einer Familie Düsenberg gehörte – Ach wirklich? 1954 zählte Einbeck 18 Schuhmacher und drei Schuhfabriken und auch eine Schokoladenfabrik, die den Tell-Apfel produzierte – Wer hätte das gewusst?

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Wie das Wendfeld an der Hube zu Einbeck kam

Dr. Stefan Teuber (l.) und Marco Strohmeier auf Spurensuche unweit des Wendfeldes. Foto: privat

Vielen Menschen in der Region ist das Wendfeld von ihren Wanderungen um und über die Hube noch immer ein Begriff. Die Geschichte, die sich hinter diesem heutigen Waldstück im Einbecker Märchenwald verbirgt, ist aber weitestgehend in Vergessenheit geraten. Vor genau 400 Jahren kam das bis dahin braunschweigische, zuletzt zum Amt Greene gehörige Wendfeld gegen die Zahlung von 6500 Talern an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel in den Besitz der Stadt Einbeck. Das Stadtgebiet wurde durch diesen Kauf um eine Fläche von etwa 100 ha vergrößert.

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Brief der Vorsitzenden: Jubiläumsfeier verschoben

Der Einbecker Geschichtsverein muss wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie seine am 16. und 17. Mai geplanten Veranstaltungen zum 125-jährigen Vereinsjubiläum absagen und verschiebt sie auf zunächst unbestimmte Zeit. Auch die Vorträge und Fahrten im ersten Halbjahr 2020 entfallen, informiert Vorsitzende Dr. Elke Heege im Namen des Vorstandes in einem Mitgliedsbrief. 

Die geplanten drei Bücher, die zum Jubiläum erscheinen sollten, sind im Druck und werden spätestens im Herbst veröffentlicht und vorgestellt.

Hier der Brief der Vorsitzenden im Wortlaut als PDF-Datei: EGV-Rundbrief Jubiläum Absage

Jubiläum mit Festakt, Grillfest und drei Büchern

Vor vollem »Panorama«-Saal berichtete die Geschichtsvereins-Vorsitzende, Dr. Elke Heege von durchgeführten Projekten und en Jubiläums-Plänen. Fotos: Ehrenheim-Schmidt

Wahlen fanden nicht statt. Somit waren die Regularien der Jahresversammlung Einbecker Geschichtsvereins im Hotel »Panorama« bereits nach 55 Minuten abgeschlossen – inklusive einer plattduitschen Geschichte, »vertellt vonne Presidente von PlattdeutschForum«, Albert Behrens.

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