Vortrag: „Der vergessene Klosterhof an der Hube“ am 9. Dezember

Zisterziensermönche bei der Feldarbeit. Abbildung nach einer Zeichnung von E. Klein

Der nächste Vortrag des Einbecker Geschichtsvereins findet am kommenden Montag, 9. Dezember, um 19.30 Uhr in der Aula der Teichenwegschule, Teichenweg 26, in Einbeck statt. Der Eintritt ist frei. Thema ist „Der vergessene Klosterhof an der Hube“, Referent ist Dr. Stefan Teuber, Stadtarchivar und Museumsleiter in Northeim, der 2002 bis 2016 Stadtarchäologe in Einbeck war. Mit einem einleitenden Vorwort von Marco Strohmeier, Kultur- und Heimatverein Holtershausen, beginnt der Vortrag.

Seit langer Zeit besagt eine Sage, bei dem kleinen Dorf Holtershausen hinter der Hube habe es einst ein Kloster gegeben. Aber nichts war davon mehr bekannt oder baulich erhalten geblieben, lediglich Flurnamen wie Mönchelieth, Möncheholz und Mönchebreite zeugten scheinbar noch von einer interessanten Vergangenheit.

In einer mehrjährigen Spurensuche wurde diese Geschichte nun von einer kleinen Forschungsgruppe um Dr. Stefan Teuber akribisch aufgearbeitet. Intensive Archivrecherchen nach Urkunden und Akten, Kartenauswertungen, neueste Airborne-Laserscan-Aufnahmen und archäologische Probeuntersuchungen und Befundaufnahmen vor Ort konnten diese alte Sage nun aufklären und liefern ein völlig neues Bild der Geschehnisse vom 13. bis zum 17. Jahrhundert um und auf der Hube und dem sogenannten Wendfeld.

„Kommen Sie mit auf eine spannende Spurensuche in ein in Vergessenheit geratendes Kapitel regionaler Geschichte“, laden die Referenten ein.