Fahrt zur „Saxones“-Ausstellung in Braunschweig am 16. Januar

Die erste Geschichtsvereinsfahrt im neuen Jahr 2020 findet am Donnerstag, 16. Januar, statt. Das Ziel der Fahrt mit der Bahn ist das Landesmuseum in Braunschweig, wo die Ausstellung „Saxones – Das erste Jahrtausend in Niedersachsen“ zu sehen ist. Sie lässt das Leben der frühen Germanen in einem neuen Licht erscheinen. Wer Lust hat, in diese Ausstellung mitzukommen, sollte sich telefonisch anmelden bei Marion Bartels (05561-2263) oder Evelin Vollmer (05561- 81451). Abfahrtszeit wird um 10 Uhr ab Bahnhof Einbeck-Mitte sein oder ab 10.20 Uhr ab Einbeck-Salzderhelden. Rückfahrt ist um 16 Uhr in Braunschweig.

Saxones, so werden sie in alten römischen Schriften genannt. Sie dienten den Römern als Söldner oder „foederati“. Als sie in ihre Heimatorte ins heutige Niedersachsen und Westfalen zurückkehrten und sich dort niederließen, kamen sie nicht arm aus Südeuropa zurück.  Sie brachten außer Sprache, Speisen und Gewohnheiten auch große Mengen an römischem Gold und Silber in Form von geprägten Münzen, Schmuck und militärischen Rangabzeichen mit. Von den Römern wurden sie als Plünderer und Gefährder beschrieben.

Unter Karl dem Großen wurden sie mit dem Schwert christianisiert. Sie mussten sich taufen lassen und ihre Verstorbenen nach christlicher Tradition auf einem Friedhof beerdigen – zu Ende war die Zeit der prunkvollen Bestattungen und Grabbeigaben. Die Geschichte der „Ur-Niedersachsen“ wurde von den Historikern die letzten 30 Jahre noch einmal neu bewertet und ist sehr anschaulich dargestellt. Ob diese frühen Niedersachsen bereits „sturmfest und erdverwachsen“ waren und welche Rolle Herzog Widukind spielte, das alles ist in der Ausstellung zu erfahren.

Zum Vormerken und Einplanen in den Jahreskalender ist eine Fünf-Tages-Fahrt mit Evelin Vollmer in Richtung Bodensee in der ersten Hälfte des Monat August 2020.

Marion Bartels