Tagesfahrt am 30. Juni nach Halberstadt

Die nächste Tagesfahrt des Einbecker Geschichtsvereins mit Marion Bartels findet am Donnerstag, 30. Juni, statt. Besucht werden soll die alte Bischofsstadt Halberstadt. Bus-Fahrkarten sind zu kaufen ab Dienstag, 24. Mai, bei Nina Glatz in der Langen Brücke. Auf den Fahrkarten sind die Haltestellen aufgedruckt sowie weitere Details.

Beginn der Tagesfahrt ist 8.00 Uhr. Ankunft in Einbeck ist für 19.30 Uhr geplant. Am Vormittag ist eine Führung durch die jüdische Geschichte geplant. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ist bis zur Abfahrt um 17.30 Uhr Zeit für eigene Erkundungen, wie z.B. Dom, die Kirchen, den Domschatz oder auch das besondere Orgelprojekt.

Halberstadt ist bekannt für seinen gotischen Dom, der in unmittelbarer Nachbarschaft mit der romanischen Liebfrauenkirche und dem Wahrzeichen Halberstadts, der Martinikirche, steht. Bekannt ist die Stadt auch für ihren Domschatz. Seit 14 Jahren befindet sich die Schatzkammer in den historischen Räumen der Domklausur und kann besichtigt werden. Der Halberstädter Domschatz ist die größte mittelalterliche Sammlung von Kirchenschätzen außerhalb des Vatikans.

Eine weitere Besonderheit in Halberstadt ist die jüdische Geschichte. Die Peterstreppe, die seit 1278 die Domburg mit der Fachwerk-Altstadt verbindet, führt direkt in das Zentrum des Halberstädter Judenviertels. Die jüdische Gemeinde machte im 18. Jahrhundert zehn Prozent der Bevölkerung aus.

Die vergangenen Jahrzehnte wurde viel in der Halberstädter Altstadt restauriert. So auch das ehemalige Wohnhaus des Hofjuden Berend Lehmann, in dem sich seit 2001 das Museum für jüdische Geschichte und Kultur befindet. Die Mikwe ist restauriert und wird wieder mit lebendigem Wasser gespeist. Das ehemalige Lehrhaus, die Klaussynagoge, ist heute Sitz der Moses Mendelsohn Akademie und gehört ebenfalls zur Führung.