Zeitreise mit Jubiläumsband des Geschichtsvereins

„Wir hoffen, das Buch findet geneigte Leser“: Susanne Gerdes und Willi Hoppe freuen sich, das fertige Werk »125 Einbecker Jahre, Geschichte(n) von 1895 bis 2020« zum Jubiläum zu präsentieren. Foto: Ehrenheim-Schmidt

Das Aulafenster der Goetheschule stammt von Franz Lauterbach und seiner Kunstglas-Werkstätte aus Hannover und das Geld dafür wurde bei einstigen Schülern gesammelt – Ach ja! Am Bürgermeisterwall existiert in einer Außengartenmauer ein in Stein gehauenes Beil – Weshalb? Das Kreishaus hatte einen dreistöckigen Vorgängerbau, der einer Familie Düsenberg gehörte – Ach wirklich? 1954 zählte Einbeck 18 Schuhmacher und drei Schuhfabriken und auch eine Schokoladenfabrik, die den Tell-Apfel produzierte – Wer hätte das gewusst?

Weiterlesen

Wie das Wendfeld an der Hube zu Einbeck kam

Dr. Stefan Teuber (l.) und Marco Strohmeier auf Spurensuche unweit des Wendfeldes. Foto: privat

Vielen Menschen in der Region ist das Wendfeld von ihren Wanderungen um und über die Hube noch immer ein Begriff. Die Geschichte, die sich hinter diesem heutigen Waldstück im Einbecker Märchenwald verbirgt, ist aber weitestgehend in Vergessenheit geraten. Vor genau 400 Jahren kam das bis dahin braunschweigische, zuletzt zum Amt Greene gehörige Wendfeld gegen die Zahlung von 6500 Talern an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel in den Besitz der Stadt Einbeck. Das Stadtgebiet wurde durch diesen Kauf um eine Fläche von etwa 100 ha vergrößert.

Weiterlesen

Brief der Vorsitzenden: Jubiläumsfeier verschoben

Der Einbecker Geschichtsverein muss wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie seine am 16. und 17. Mai geplanten Veranstaltungen zum 125-jährigen Vereinsjubiläum absagen und verschiebt sie auf zunächst unbestimmte Zeit. Auch die Vorträge und Fahrten im ersten Halbjahr 2020 entfallen, informiert Vorsitzende Dr. Elke Heege im Namen des Vorstandes in einem Mitgliedsbrief. 

Die geplanten drei Bücher, die zum Jubiläum erscheinen sollten, sind im Druck und werden spätestens im Herbst veröffentlicht und vorgestellt.

Hier der Brief der Vorsitzenden im Wortlaut als PDF-Datei: EGV-Rundbrief Jubiläum Absage

Jubiläum mit Festakt, Grillfest und drei Büchern

Vor vollem »Panorama«-Saal berichtete die Geschichtsvereins-Vorsitzende, Dr. Elke Heege von durchgeführten Projekten und en Jubiläums-Plänen. Fotos: Ehrenheim-Schmidt

Wahlen fanden nicht statt. Somit waren die Regularien der Jahresversammlung Einbecker Geschichtsvereins im Hotel »Panorama« bereits nach 55 Minuten abgeschlossen – inklusive einer plattduitschen Geschichte, »vertellt vonne Presidente von PlattdeutschForum«, Albert Behrens.

Weiterlesen

Jubiläum: Geschichtsverein sucht Fotos, Bilder, Erinnerungen

Eine Aufnahme aus den 1960-er Jahren vom beliebten Fassrollen in Einbeck. Foto: privat

Ach ja, das große Reitturnier auf dem 05er-Platz mit Hans-Günter Winkler auf Meteor – im Gedächtnis ist es noch bei vielen Einbeckern, ebenso der große Brand bei Spellauge 1954 oder die Theatervorstellungen mit Promis im Welt-Theater in den 1950/60er-Jahren. Der Einbecker Geschichtsverein will zum 125-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr ein Buch mit vielen Fotos und kurzen Texten  aus jedem Jahr des Bestehens herausgeben. Die Vorstandsmitglieder Willi Hoppe und Susanne Gerdes sammeln dazu Material und suchen noch Fotos, Bilder und besondere Begebenheiten von 1900 bis 1970.

Das reicht von Filmaufnahmen auf dem Marktplatz, alten Wochenmarktbildern bis hin zu alten Aufnahmen, zum Beispiel von Ravens Garten oder vom Kommandantengarten. Aber auch Abriss-Fotos von Häusern oder Firmen, die nun nicht mehr im Stadtbild existieren, werden gewünscht. Nicht nur Einbecker Motive, sondern auch Besonderes aus den Dörfern wird gesucht. Wer könnte zum Beispiel noch alte Bilder des Geländes der Juliusmühle haben und der Villa Düsenberg? Selbstverständlich werden die Fotos nach dem Einscannen und der Klärung der Bildrechte sofort zurückgegeben.

Als Dr. Elke Heege, Vorsitzende des Geschichtsvereins, jetzt beim jüngsten Vortrag, nach Erinnerungsvorschlägen fragte, wurde bereits eine Menge genannt, vom Nachkriegs-Nachbarschaftsfest in der Maschenstraße über Hellas-Meisterschaften in den 1950er-Jahren bis zum Hochwasser 1998 und dem Stadtjubiläums-Umzug 2002. Die Einbecker sind also nun aufgerufen, in Fotokisten, zwischen alten Veranstaltungsprogrammen – und in der Erinnerung zu kramen. Gerade bisher Unveröffentlichtes, aber dennoch Besonderes soll im Buch nachzulesen sein. Fotos, Dokumente und Texte können im Museum, Auf dem Steinwege, zu Händen von Susanne Gerdes und Willi Hoppe abgegeben werden.

Delia Ehrenheim-Schmidt