Wie das Wendfeld an der Hube zu Einbeck kam

Dr. Stefan Teuber (l.) und Marco Strohmeier auf Spurensuche unweit des Wendfeldes. Foto: privat

Vielen Menschen in der Region ist das Wendfeld von ihren Wanderungen um und über die Hube noch immer ein Begriff. Die Geschichte, die sich hinter diesem heutigen Waldstück im Einbecker Märchenwald verbirgt, ist aber weitestgehend in Vergessenheit geraten. Vor genau 400 Jahren kam das bis dahin braunschweigische, zuletzt zum Amt Greene gehörige Wendfeld gegen die Zahlung von 6500 Talern an die Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel in den Besitz der Stadt Einbeck. Das Stadtgebiet wurde durch diesen Kauf um eine Fläche von etwa 100 ha vergrößert.

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Brief der Vorsitzenden: Jubiläumsfeier verschoben

Der Einbecker Geschichtsverein muss wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie seine am 16. und 17. Mai geplanten Veranstaltungen zum 125-jährigen Vereinsjubiläum absagen und verschiebt sie auf zunächst unbestimmte Zeit. Auch die Vorträge und Fahrten im ersten Halbjahr 2020 entfallen, informiert Vorsitzende Dr. Elke Heege im Namen des Vorstandes in einem Mitgliedsbrief. 

Die geplanten drei Bücher, die zum Jubiläum erscheinen sollten, sind im Druck und werden spätestens im Herbst veröffentlicht und vorgestellt.

Hier der Brief der Vorsitzenden im Wortlaut als PDF-Datei: EGV-Rundbrief Jubiläum Absage

Jubiläum mit Festakt, Grillfest und drei Büchern

Vor vollem »Panorama«-Saal berichtete die Geschichtsvereins-Vorsitzende, Dr. Elke Heege von durchgeführten Projekten und en Jubiläums-Plänen. Fotos: Ehrenheim-Schmidt

Wahlen fanden nicht statt. Somit waren die Regularien der Jahresversammlung Einbecker Geschichtsvereins im Hotel »Panorama« bereits nach 55 Minuten abgeschlossen – inklusive einer plattduitschen Geschichte, »vertellt vonne Presidente von PlattdeutschForum«, Albert Behrens.

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Vortrag von Dr. Henning Jürgens: Friedenspredigten der frühen Neuzeit

Dr. Elke Heege mit Dr. Henning Jürgens, der nach 2017 bereits ein zweites Mal zum Vortrag kam. Foto: Ehrenheim-Schmidt

Weihnachten 1647, als sich das Ende des Dreißigjährigen Krieges abzeichnete, predigte Superintendent Wernick in Ronneburg bei Gera bereits von Friedenssehnsucht, wahrer Buße, christlicher Liebe, Einträchtigkeit und Amnestie, damals noch im lateinischen Sinne für Vergessen. Das Vergessen bedeutete eine wichtige Voraussetzung für einen Friedensschluss, erklärte Dr. Henning Jürgens vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz jetzt bei seinem Vortrag im Einbecker Geschichtsverein. Der Historiker hat mehrere Jahre »Friedenspredigten der frühen Neuzeit« erforscht. Dieser Teilbereich gehörte zu einem mehrjährigen Verbundprojekt, angedockt an das Mainzer Institut. Theologen, Literaturwissenschaftler, Musik- und Kunsthistoriker aus Deutschland, Italien und Polen untersuchten die Darstellung, die Repräsentation der Friedenskultur, so etwa in Theaterstücken, auf Gedenkmedaillen, in der Musik und eben in Friedenspredigten.

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